Springreiten: Große Vorfreude auf Jumping in the Alps in Wiesen bei Sterzing
Aus den Reitsporttagen in Wiesen wurde im vergangenen Jahr Jumping in the Alps. Mit dem neuen Namen wollten die Veranstalter dem renommierten Event einen neuen, modernen Anstrich verleihen. Ein Vorhaben, das dem ausrichtenden Reitclub Wiesen unter der Federführung von Jakob Hochrainer gelungen ist. Über eineinhalb Wochen messen sich Anfang Juli auf der idyllischen Anlage unweit von Sterzing im Rahmen von insgesamt drei Turnieren einige der besten Reiterinnen und Reiter Italiens und aus dem umliegenden Alpenraum um den Turniersieg.
Los geht es am Freitag, 3. Juli 2026, wenn der Auftakt zum ersten Turnier der Kategorie A3* erfolgen wird. Bis zum Sonntag, 5. Juli wird es nicht weniger als 50 Entscheidungen geben – von den Anfängern mit einer Sprunghöhe von 40 Zentimetern, bis zu den Profis mit einer Höhe von 140 Zentimetern. Das bestdotierte ist der Große Preis, der am Sonntag um 14 Uhr über die Bühne gehen wird. Nach einem Ruhetag folgt ab Dienstag, 7. Juli das zweite Turnier (B3*). Hier stehen an zwei Turniertagen sage und schreibe 48 Entscheidungen an.
Ein Startplatz für den Weltcup in Verona
Abgeschlossen wird das Event nach einem weiteren Ruhetag mit Turnier Nummer drei, welches von Freitag, 10. Juli bis Sonntag, 12. Juli dauern wird. Es handelt sich um ein Turnier der Kategorie A5* - das entspricht dem höchsten Level auf nationaler Ebene. Auch hier ist ein Großer Preis als absolutes Highlight vorgesehen – mit der Möglichkeit, sich für den Weltcup im November in Verona zu qualifizieren. Mit Filippo Gasca Queirazza, Riccardo Andreis, Bruno Chimirri, Daniel Böttcher und Roland Engelbrecht hat bereits namhafte Konkurrenz zugesagt, die in ihrem jeweiligen Land zur Elite auf nationaler Ebene zählt.
Entsprechend groß ist zehn Tage vor Turnierbeginn der Optimismus bei den Veranstaltern. „Wir freuen uns bereits ungemein auf Jumping in the Alps. Derzeit bereiten wir unsere Anlage vor, stellen etwa Boxen für die Pferde auf, die am Turnier teilnehmen werden. In den nächsten Tagen kommen noch viele weitere organisatorische Aufgaben auf uns zu, wie etwa das Aufhängen der verschiedenen Werbebanner oder das Vorbereiten des Aufschanks. Wir hoffen, dass uns möglichst zahlreiche Interessierte besuchen werden, um bei freiem Eintritt die spannenden Wettkämpfe zu verfolgen“, erklärt Jakob Hochrainer, der für die technische Abwicklung des Turniers verantwortlich ist, abschließend.