Jumping in the Alps: Starke Leistungen auch am zweiten Turniertag

Wie bereits am Freitag war rund 24 Stunden später neuerlich die Kategorie C135 die wichtigste Entscheidung des Turniertags, was sich auch am Preisgeld von insgesamt 1800 Euro ausdrückte. Mit Marco Marangotto vom Reitclub C.I. Valbona auf dem Hengst Marko setzte sich in 57,02 Sekunden dieses Mal ein Reiter aus dem Veneto durch. Und das mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,05 Sekunden, die der Lombarde Riccardo Vittori (C.I. Vittori ASD) auf Hengst Diamante Bello länger benötigte. Das Podium komplettierte bei der Siegerehrung auf dem Gelände des ausrichtenden Reitclubs Wiesen Alberto Boscarato (C.I. Milanese ASD), der den Parcours auf Wallach Daiki in 62,29 Sekunden bewältigte. Das Trio blieb bei der Performance fehlerfrei.
Auf dem Parcours mit einer Hindernishöhe von 1,30 Metern war Riccardo Andreis (SEC SSD A RL) erfolgreich. Auf Wallach Revolution E.H. überquerte der Reiter aus dem Veneto nach 56,51 Sekunden und ohne Strafpunkte die Ziellinie. Auch in dieser Kategorie gaben nur wenige Hundertstelsekunden den Ausschlag über den Sieg. Christian Pitzianti (Toscana Equitazione ASD) – am Freitag auf Stute Hatila De La Riviere Sieger in der Kategorie C135 – war dieses Mal auf Hengst Bless neun Hundertstelsekunden langsamer. Alberto Boscarato durfte sich auch hier über einen dritten Rang freuen, und zwar auf dem Rücken von Hengst Ligosther (58,31).
Ein vielschichtiges Programm
Die Stute Ibiza Oh, geritten von Aleandro Maestri (L’Eden SSD A RL), war in der Kategorie C125 siegreich. Platz zwei ging an Mia Burnette Dillon vom Reitclub Toscana Equitazione ASD auf Hengst Vento su Monte, Dritte wurde Jessica Gjeci vom Südtiroler Reitclub Steinwandterhof auf Mademoiselle D’Anbri. Über 1,20 Meter ging der Sieg an Giulia Pezzotti (SEC SSD A RL) auf Opscotch II, während sich in der Kategorie C115 Pezzottis Teamkollegin Annalù Pedone auf Flight durchsetzte.
Zur Austragung kamen im Rahmen von Jumping in the Alps auch Bewerbe für Pferde einer bestimmten Altersklasse. Die wichtigste Kategorie war hier jene der im Jahr 2020 geborenen Pferde. Maria Salvini (OS Stable 1992) war auf Edyta Zoe in 23,18 Sekunden eine Klasse für sich und gewann diese Spezialkategorie, bei der in mehreren Phasen geritten und für das Klassement die zweite Runde gewertet wurde.
Das erste Turnier von Jumping in the Alps 2026 – es ist eines der Kategorie A3* und zählt zur Brenner Tour – wird am Sonntag, 5. Juli abgeschlossen. Die ersten Entscheidungen fallen bereits ab 7.45 Uhr. Höhepunkt des Tages ist der Große Preis von Südtirol mit einer Höhe der Hindernisse von 1,40 Metern, der um 13.30 Uhr beginnt. Interessierte haben freien Eintritt zur Turnieranlage beim Reitclub Wiesen. Für Speis und Trank ist neben sportlichen Topleistungen gesorgt.

