Eine unglückliche Weltmeisterschafs-Etappe für Felix Wegscheider in Belgien

Damit endet die ansonsten extrem erfolgreiche Saison 2026 für Felix Wegscheider mit einer Ernüchterung. „Natürlich habe ich mir auf internationaler Ebene mehr erwartet. Ich hatte heuer eine sehr starke Saison, habe das Geschehen italienweit dominiert. Aber so ist Motorsport eben, es gehört auch Glück dazu. Und das hatte ich in Mettet ganz und gar nicht“, erklärt Felix Wegscheider, der sich nun in die Winterpause verabschiedet. „Ich werde zunächst ein wenig Arbeiten gehen. Gleichzeitig läuft aber bereits die Vorbereitung für die neue Saison schon an. Was sich hier alles ergeben wird, das muss sich erst noch zeigen“, ergänzt der Seiser.
In Mettet, einer Kleinstadt im Süden Belgiens, herrschte zu Beginn der letzten Weltmeisterschafts-Etappe am vergangenen Wochenende sehr schlechtes Wetter. „Starker Wind, heftiger Regen und dadurch Schlamm auf der Strecke – die Bedingungen waren extrem. In der Qualifikation war ich in der zweiten von sechs Gruppen. Das Wetter hat sich im Laufe dieser Quali gebessert. Während ich noch bei widrigen Bedingungen unterwegs war, sind jene der letzten Gruppen bei normalem Wetter gestartet. Für das darauffolgende Halbfinale haben in der Startformation die Zeiten und Platzierungen der Qualifikation gezählt und deshalb musste ich weiter hinten starten“, fasst Wegscheider zusammen.
Im Halbfinale schaffte es der Seiser auf den zwölften Platz, wodurch er im Finale als insgesamt 39. in das letzte Rennen der Saison starten durfte. Doch auch hier hatte Wegscheider kein Glück: „Schon in der ersten Runde ist ein Konkurrent vor mir zu Sturz gekommen. Ich habe es nicht mehr geschafft, auszuweichen und bin auch zu Boden gegangen. In der Folge musste ich das Feld von hinten aufrollen. Einige Platzierungen habe ich zwar gut gemacht, mit dem 38. Platz kann ich aber nicht zufrieden sein“, sagt der frischgebackene Italien- und Regionalmeister.