In Schlanders werden in einem Monat Topstars des Stabhochsprungs erwartet
Vor rund 20 Tagen durften die Veranstalter des international angesehenen Stabhochsprung-Meetings Schlanders verkünden, dass die Titelverteidiger Menno Vloon (Niederlande) und Juliana de Menis Campos (Brasilien) sowie der Türke Ersu Sasma, der US-Amerikaner Carson Waters, der Kroate Ivan Geronimo Seric und die Südtirolerin Nathalie Kofler dabei sind. Nun sind aus diesen sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern schon 14 Fixstarterinnen und Fixstartet geworden. Und gleich mehrere der acht „Neuen“ haben das Potential, Vloon oder de Menis Campos die Titelverteidigung streitig zu machen.
Das Herrenaufgebot wurde vom Athletenmanager Johannes Kaserer mit den ersten beiden Italienern erweitert. Matteo Oliveri und Mattia Beda werden am Freitag, 31. Juli in Schlanders an den Start gehen. Der 23-jährige Oliveri brachte es in diesem Jahr bereits auf 5,65 Meter und wird in Schlanders damit auch auf die Jagd nach seiner persönlichen Bestmarke (5,71 Meter) gehen. Beda ist hingegen ein aufstrebendes Talent, die persönliche Bestleistung des 19-Jährigen liegt bei 5,10 Meter. Mit 5,02 Metern ist er im Kalenderjahr 2026 ebenfalls schon nah an diese Marke gerückt.
Des Weiteren freut sich Schlanders auch auf die Rückkehr des Gewinners vom Jahr 2022: Der Österreicher Riccardo Klotz, der im Vorjahr aufgrund einer Verletzung beim Aufwärmen schweren Herzens nicht starten konnte, will sich im Vinschgau wieder an die Spitze setzen. Seine persönliche Bestmarke liegt bei 5,65 Metern, im Jahr 2026 überquerte er bislang 5,40 Meter. Mit dem Schweizer Adrian Kübler ist außerdem ein weiterer, in Schlanders bereits erprobter Athlet dabei. Der 28-Jährige, dessen Bestmarke bei 5,37 Metern liegt, wurde im Vorjahr Siebter. 2026 übersprang Kübler bereits 5,30 Meter.
De Menis Campos bekommt harte Konkurrenz
Auch im Damenfeld gibt es gleich vier neue Namen zu nennen. Eine Frau wird besonders scharf auf die Teilnahme sein: Elisa Molinarolo musste sich im Vorjahr nämlich nur de Menis Campos geschlagen geben. Die 32-jährige Italienerin will nach Platz zwei nun nach dem Sieg greifen. Ihre Bestmarke liegt bei 4,70 Metern, bislang ist ihr 2026 eine Höhe von 4,50 Metern gelungen. Mit Virginia Scardanzan ist auch noch eine Italienerin dabei. Die 28-Jährige geht in Schlanders auf die Jagd nach einer neuen persönlichen Bestmarke. Die liegt im Moment bei 4,45 Metern, 2026 hat sie es aber schon über die 4,42 Meter geschafft.
Neben den zwei Italienerinnen haben auch zwei Niederländerinnen zugesagt. Eine davon hat im Jänner diesen Jahres einen neuen nationalen Rekord aufgestellt: Die erst 19-jährige Marijn Kieft ist mit ihren 4,60 Metern eine heiße Anwärterin auf den Sieg in Schlanders. Genauso wie ihre 20-jährige Landsfrau Elise De Jong, die es heuer schon auf 4,47 Metern gebracht hat und deren Bestmarke bei 4,50 Metern liegt.
Großes Spektakel auch für die Zuschauer
Während die Stabhochspringerinnen und Stabhochspringer neben einer großartigen Organisation und einzigartigen Stimmung bei einer Topplatzierung auch wunderschöne Marmor-Trophäen erwarten, dürfen sich auch die Zuschauerinnen und Zuschauer auf ein Riesenspektakel freuen. „Dass wir technisch aufgerüstet haben, um noch mehr Spektakel zu bieten, wurde bereits angekündigt. Außerdem bleiben wir beim allseits beliebten Gag, dass bei jeder erstmals übersprungenen Höhe T-Shirts, welche von Martin Sport gesponsort werden, in die Menge geworfen werden“, verkünden die Veranstalter.
Das Team um OK-Präsident Dieter Pinggera ist weiterhin fleißig am Vorbereiten: „Es fehlen eigentlich nur noch Feinabstimmungen. Wir verfolgen derzeit auch andere internationale Stabhochsprung-Events, um zu sehen, welche Höhen so erreicht werden. Das schafft bei uns riesige Vorfreude, wir können es kaum erwarten, bis dieser Freitag, 31. Juli endlich da ist. Schon jetzt möchte ich mich bei unseren Sponsoren, allen voran den Gold-Sponsoren Gemeinde Schlanders, Südtirol – Amt für Handel und Tourismus, Raiffeisen, Vion, BSV, Marx, der Dachmarke Südtirol, Forst, Tourismus Schlanders-Laas, Recla, HD Service und HD System, Felicetti, Lasa Marmor, Göflaner Marmor, Mair Josef, LG, Aperia und der Dolomiten, für ihre Unterstützung bedanken. Ohne sie wäre ein Event dieser Größenordnung nie und nimmer möglich.“