Die ersten Loipen im Biathlonzentrum Martell werden geöffnet

Mit Freitag, 6. November kann im Martelltal wieder Langlauf und Biathlon auf Schnee betrieben werden. Dann werden die ersten 2,5 Kilometer der Loipe des Biathlonzentrums „Grogg“ in Betrieb genommen. Zunächst ist die Nutzung der Loipe nur mit Anmeldung möglich. Vorrang erhalten Athletinnen und Athleten aus den verschiedenen nationalen und internationalen Trainingsgruppen. Das frühe Training auf Schnee kann gerade bei den ersten, wichtigen Wettkämpfen der Saison ein entscheidender Vorteil sein.
Das Schneedepot macht es möglich
Bereits seit Jahren wird im Biathlonzentrum „Grogg“ in Martell an der besten Technik gefeilt, die es möglich macht, Schnee über den Sommer zu bringen, um ihn dann Anfang November auszubringen und die ersten Loipen zu öffnen. Der Schnee wird unter optimalen Bedingungen im Januar und Februar in das Depot geschneit und dann im Frühjahr abgedeckt.
„Unsere Mitarbeiter sind das ganze Jahr über bemüht und engagiert, um die richtigen Zeitpunkte herauszufinden und die notwendigen Arbeitsschritte durchzuführen. Es ist viel Erfahrung und Arbeit notwendig, um das alles zu perfektionieren, was uns heuer mit einer Rekordmenge an Schnee gelungen ist“, so der OK-Chef Georg Altstätter. „Die Menge an Schnee reicht in diesem Jahr für mehr Strecke, wodurch auch technisch anspruchsvollere Abschnitte und Schleifen hergerichtet werden können“, betont der Mitarbeiter der Bürgergenossenschaft Martell 3B und Zuständiger für die Loipeninstandhaltung im Biathlonzentrum, David Lee, auf Nachfrage.
Ein Dank des Betreibers geht auch an die mitwirkenden Unternehmen und helfenden Hände, die immer tatkräftig mitarbeiten. Die erfolgreiche Arbeit macht das Martelltal wiederum zur Trainingsdestination für nationale und internationale Biathlon- und Langlaufmannschaften. Die tiefen Temperaturen der letzten Tage spielten dem OK dabei in die Karten.
Mehr als nur eine Loipenöffnung
Die Möglichkeit, schon im November auf Schnee zu trainieren, ist sehr beliebt und wird geschätzt. „Gerade für die Gastwirte des Martelltals ist es zudem eine Möglichkeit, die Betriebe im Herbst offen zu lassen. Nächtigungen werden generiert, was dem Tourismus in der Nebensaison guttut“, so Georg Altstätter.
Zudem ist der gute Untergrund aus Kunstschnee, auch ein endscheidendes Kriterium, um ein interessanter Standort für die ersten Rennen der Saison zu sein, was dem OK Biathlon Martell einen Vorteil verschafft. Bereits in einer Woche werden die Testwettkämpfe der FISI für die internen Qualifikationen der Startplätze für den IBU Cup auf den Anlagen in Martell ausgetragen und der FESA Alpencup in Biathlon Mitte Dezember wird internationale Teams aus der ganzen Welt ins Beerental bringen.
Alle Infos zu den Loipen und Anmeldungen finden Sie auf der Webseite www.biathlon-martell.com.